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08.07.26

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Gabionen-Pflege: Was nötig ist – und was nicht

Einer der größten Vorteile von Gabionen ist ihr geringer Pflegeaufwand. Im Vergleich zu Holzzäunen (streichen, ölen, ersetzen) oder Hecken (schneiden, düngen, wässern) sind Steinkörbe geradezu genügsam. Aber „wartungsarm" bedeutet nicht „wartungsfrei". Hier ist, was Sie wissen sollten.

Was Sie sich sparen können

  • Streichen oder Beschichten: Nicht nötig. Die Zink-Aluminium-Beschichtung schützt den Draht dauerhaft.
  • Imprägnieren: Überflüssig – Naturstein braucht keine Behandlung.
  • Saisonaler Schutz: Gabionen brauchen keine Winterabdeckung.
  • Bewässerung: Die Füllung braucht kein Wasser – nur neu eingepflanzte Fugen- und Kronenbepflanzung im ersten Jahr.

Was einmal im Jahr sinnvoll ist

Sichtprüfung der Verbindungselemente: Schauen Sie einmal jährlich, ob Spiralverbinder oder C-Ringe noch fest sitzen. Bei großen Temperaturschwankungen kann es minimal zu Bewegungen kommen. Lose Verbinder lassen sich einfach nachziehen.

Steine nachfüllen: Durch natürliche Setzung kann die Füllung im Laufe der Zeit leicht absinken. Ein kleines Nachfüllen alle 2–3 Jahre hält das Erscheinungsbild frisch.

Unkraut in den Fugen: Unerwünschter Bewuchs in den Fugen lässt sich am einfachsten im Frühjahr herausziehen, bevor er sich festsetzt. Kein Herbizid notwendig – Handarbeit reicht.

Moos und Patina: Schön oder Problem?

Viele Kunden fragen, ob Moos auf Gabionen entfernt werden muss. Die Antwort: Nein – es sei denn, Sie möchten es aus ästhetischen Gründen nicht. Moos schadet weder dem Draht noch den Steinen. Eine leichte Patina lässt Gabionen mit der Zeit natürlicher wirken und ist für viele Gartenfreunde durchaus erwünscht. Wer es lieber frisch mag, kann mit einem Hochdruckreiniger (mittlerer Druck) jährlich reinigen.

Wann sollte man handeln?

Es gibt zwei Warnsignale, die eine Reaktion erfordern:

  • Sichtbare Rostflecken am Draht: Punktuelle Beschädigungen der Beschichtung (z. B. durch Schläge) können zu Korrosion führen. Betroffene Stellen lassen sich mit Zinkspray behandeln.
  • Ausbuchtungen oder Verformungen: Wenn eine Seite der Gabione sich merklich nach außen wölbt, stimmt etwas mit der Lastverteilung oder dem Fundament nicht. Hier sollte ein Fachmann schauen.

Insgesamt ist der Pflegeaufwand bei Gabionen so gering, dass eine Stunde pro Jahr völlig ausreicht. Kein anderes Gartenbegrenzungselement kommt da heran. Stöbern Sie in unserem Sortiment oder planen Sie Ihr Projekt im Konfigurator.

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